Mein Umzug und ein (Ein-)Geständnis

In den letzten Tagen habe ich Kisten für den Umzug gepackt.

Dabei musste ich mir eingestehen, dass ich wahrlich keine Minimalistin bin. Es kommt mir gerade so vor, als sei ich wirklich meilenweit davon entfernt.

Und das, obwohl ich in den letzten Monaten so konsequent aussortiert habe.

In der neuen Wohnung werde ich sehen, dass ich weiter ausmiste.

Ich möchte etwas ändern.

Wenn man vorher enorm viele Sachen hatte und eine Weile lang auch gerne geshoppt hat, dann sind es eben besonders viele Dinge, die noch gehen müssen.

Ich setze mich aber auch nicht unter Druck. Ich bleibe finanziell weit hinter meinen Möglichkeiten zurück. Könnte viel mehr Dinge kaufen. Ich habe in den letzten Monaten nur relativ wenige neue Sachen gekauft. Es gibt also auch schon Fortschritte.

Außerdem habe ich für den Umzug das meiste gebraucht gekauft. So ist auch die Küche in meiner neuen Wohnung eine schöne gebrauchte Küche. Eine relativ kleine Küche, die mich wahrscheinlich noch zwingen wird, auszusortieren.

Gebraucht gekauft habe ich eine schöne selbstgebaute Kommode und einen Kleiderständer.

minimalismus eingestaendnis

Diese Dinge sollten mir einen Kleiderschrank ersetzen.

Ich bin nicht sicher, ob die Rechnung aufgeht. Noch sind einfach zu viele Kleidungsstücke in meinem Besitz, die untergebracht werden wollen.

Ich habe mir aber auch überlegt, Funktionskleidung wie Ski-Sachen im Keller unterzubringen.

Meinen “Abnehmstapel”, den ich im letzten Beitrag erwähnt habe, schleppe ich zunächst mit. Gefühlt habe ich keine Zeit mehr, auszumisten. So habe ich ihn kurzerhand mit eingepackt. Der kommt wahrscheinlich auch erstmal in den Keller.

Ich hatte Mal die Idee, meinen Keller zu vermieten. Im Prinzip wäre das ein guter Deal. Ich werde weiter darüber nachdenken. Das meiste, was im Keller landet, braucht man doch sowieso nicht/kaum.

Ein Gedanke zu „Mein Umzug und ein (Ein-)Geständnis“

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