Ich habe ja gemeint dass ich gesellschaftlich weiterhin Milchprodukte und Eier essen werde. Das halte ich auch so.
Seit meiner „veganen Erleuchtung“ Gedanken zum Veganismus hatte ich 4 turbulente Tage.
Ich war am Wochenende mit meinem Mann zu zweit in Münster. Ich hatte am Samstag einen besonders hungrigen Tag. Nachdem uns kein Café richtig angelacht hat, hörte man meinen Magen knurren und schlussendlich fanden wir uns in einer konventionellen Bäckerei wieder. Ich bestellte einen Kaffee und ein Mehrkornbrötchen. Nach dem Verzehr meldete sich der Hunger. Ich war noch lange nicht satt. Ich erinnerte mich daran, dass ich gesellschaftlich weiterhin vegetarisch essen wollte und bestellte ein Roggenbrötchen mit Ei. Endlich war der Hunger gestillt.
Das Wochenende war ein Geschenk an meinen Schatz. Vegan war eh schon viel zu oft Thema dieses Wochenende.
Mein Frühstück am Sonntagmorgen war dann direkt vegetarisch. Ohne schlechtes Gewissen. Und mein Mittagessen war Spargel mit Kartoffeln und Veganer Sauce Hollandaise. Etwas für die Seele und für die Geschmacksknospen. Das Veganerherz geht auf.
Das Wochenende war sehr schön und die letzten vier Tage waren zu 90 Prozent vegan, der Rest vegetarisch.
Besser so als nur vegetarisch.
Eine Erkenntnis war auch, dass der Billigbäcker Backwerk tolle vegane Sachen hat. Zumindest hat er welche und weist es aus.
So darf’s weitergehen.